Am Samstag hieß für mich ( Danny) das erste Mal dieses Jahr eine längere Distanz mit dem Rennrad zu fahren. Da es bekanntlich den Gruppenzwang gibt, meldete ich mich beim Spreewaldmarathon über 200km an, da ich schließlich dieses Jahr auch beim Heavy als Einzelfahrer an den Start gehe.

Aufgrund der etwas, naja….nicht so schönen Startzeit um 07:30 Uhr hieß es für Sebastian und mich zeitig aufstehen. Kurz vor halb 5 früh morgens war ich bei Sebastian und wir starteten in Richtung Gurkenland. Die Aufgaben waren klar verteilt: Sebastian war für den Kaffee zuständig und ich für die Fortbewegung. Die Motivation hatten wir bis kurz vor Lübben scheinbar zu Hause vergessen, da es unaufhörlich pis** regnete.

Am Startort angekommen, sicherten wir uns eine Parkplatz in direkter Nähe von Start und Ziel. Startunterlagen abgeholt, im Auto nochmal fix aufgewärmt und schon waren wir um kurz nach 7 Uhr startbereit. Wir suchten Rajko, unseren Mitfahrer, welcher die 200km mit dem MTB bewältigten wollte.

Pünktlich 07:30 Uhr fiel der Startschuss für die über 1200 Starter. Das Feld rollte gemütlich los und wir mitten drin. Den ersten Verpflegungspunkt passierten wir, trotz Unmut von Sebastian, im vorbeifahren. Angekommen am Zweiten Verpflegungspunkt war ein ausgiebiges Frühstück angesagt….es war ja schließlich eine Tour ;) Unterwegs begegneten wir dann Romy (Anm. d. Red. Gewinner Heavy24 2016 Einzelstart). Sie fuhr die 200km ebenfalls mit Ihren 140mm MTB…rollte ja schließlich gut ;).

So fuhren wir Kilometer für Kilometer…das Wetter war ok,  2 bis 3 Mal erwischte uns kurz etwas Sprühregen und später dann auch kurz ein paar Hagel / Graupelkörner. Der Größte Feind an diesem Tag war allerdings der unaufhörlich stürmische Wind, welcher aus allen Richtungen kam. Ab ca 130 km vergrößerten wir unsere Gruppe von 3 auf 5 Personen. Romy und ihre Mutter haben am kleinen „Feld“ angedockt.

Irgendwann, ca 20km vor Burg im Spreewald  war es natürlich soweit und es kam, wie es kommen musste….Platten…nicht ich mit dem Rennrad, sondern Romy mit dem MTB. Vorn und hinten schleichend. Rajko half Romy bei der Pannenreparatur und Sebastian, Romy’s Mother und ich rollten langsam Richtung Burg weiter. In Burg, beim vorletzen Verpflegungspunkt und dem Ziel der 150km warteten wir ca. 20min auf die Beiden. Rajko organisierte nochmal eine große Standpumpe (Vielen Dank an den freundlichen Helfer an dieser Stelle) und füllte die Reifen von Romy nochmal mit geschätzten 4,5 Bar.  Die letzten ca 42km rollten wir dann so langsam (langsam natürlich nur durch den Wind ;) ) dahin, sodass wir dann zusammen gegen 17 Uhr im Ziel ankamen und unsere goldene Gurke in Empfang nehmen konnten. Irgendwie klingt das etwas unseriös ;).

 

Bis dann….ride on ! 

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